Wenn wir an IoT denken, kommen uns oft Geräte, Funktechnologien und Dashboards in den Sinn. In einem funktionierenden System sind dies jedoch nur Links. Die eigentliche Frage ist, ob die Daten vom physischen Phänomen bis zur entsprechenden Geschäfts- oder Betriebsentscheidung reichen.

Das Messziel kommt vor dem Sensor

Zunächst gilt es zu klären, welche Entscheidung wir besser oder schneller treffen wollen. Um eine Komfortbeschwerde zu untersuchen, eine Abweichung im Energieverbrauch zu erkennen oder den Status einer Ausrüstung zu überwachen, sind unterschiedliche Präzisionen und Stichproben erforderlich. Wenn die Entscheidung nicht benannt wird, kann es leicht passieren, dass viele Daten mit wenig verwertbaren Informationen entstehen.

Das Gerät muss in einer Produktionsumgebung funktionieren.

Messung im Labor und langfristiger Feldeinsatz sind zwei getrennte Aufgaben. Stromversorgung, Gehäuse, Montage, Verkabelung, Funkabdeckung und anschließende Zugänglichkeit spielen eine Rolle. Ein Endpunkt muss nicht nur einen Messwert melden: Wir müssen wissen, wann er sich das letzte Mal angemeldet hat, ob seine Stromversorgung ausreicht und ob wir den Daten vertrauen können.

Wir wählen Kommunikation für den Standort

Es gibt nicht für jedes Projekt die optimale Technologie. Eine Kabelverbindung kann stabil sein, ist aber teuer in der Herstellung. WLAN ist problemlos verfügbar, kann jedoch durch Abdeckung und institutionelle Vorschriften eingeschränkt sein. Funklösungen mit niedrigen Datenraten können größere Entfernungen überbrücken, müssen jedoch auf unterschiedliche Nachrichtengrößen und Reaktionszeiten ausgelegt sein. Ein gutes System puffert, sendet erneut und behält den ursprünglichen Zeitstempel bei, wenn die Verbindung unterbrochen wird.

Die Rohdaten sind noch keine Geschäftsinformationen.

Der eingehende Wert benötigt Kontext: Zu welchem ​​Gerät, Messpunkt, Raum oder Standort, zu welcher Maßeinheit und Zeit gehört er? Datenqualitätsmanagement kann auch Reichweitenkontrolle, Erkennung von Ausfällen, Duplikatfilterung und Quellenrückverfolgbarkeit bedeuten.

Aufgabe aus Ereignis

Ein anhaltender Temperaturunterschied sollte nicht nur ein roter Punkt auf einem Bildschirm sein. Stellen Sie eine Verbindung zum betroffenen Standort und Gerät her, ermitteln Sie den Schweregrad, den Verantwortlichen und die Frist und verfolgen Sie dann die Untersuchung und den Abschluss.

MessungValidierungEreignisAufgabeErgebnis

Nicht in allen Fällen ist ein automatischer Eingriff erforderlich. Der Grad der Automatisierung sollte anhand von Risiko, Reversibilität und betrieblicher Verantwortung gewählt werden.

Der Lebenszyklus beginnt nach der Installation.

Die Geräteflotte ändert sich: Die Konfiguration ändert sich, die Software wird aktualisiert, eine Batterie ist leer oder das Netzwerk ändert sich. Geräteregistrierung, Berechtigungsverwaltung, Diagnose und versionierte Updates gehören daher zum Grundsystem.

Entscheidungscheckliste

  • Haben wir benannt, welche Entscheidung die Messung unterstützt?
  • Kennen wir die erforderliche Genauigkeit und Reaktionszeit?
  • Entspricht das Gerät der tatsächlichen Bereitstellungsumgebung?
  • Beschäftigen wir uns mit Ausfällen und Datenqualitätsfehlern?
  • Sind die Daten eindeutig mit Gerät, Ort und Zeit verknüpft?
  • Haben wir festgelegt, wer auf das Ereignis reagieren wird und wie?

Die gesamte Kette zählt

Beim OrigSmart-Ansatz sind das Feldgerät, die Datenverbindung, die Plattform und der Geschäftsprozess Teil eines Systems. Sie müssen die Aussagekraft und Verlässlichkeit der Daten jederzeit wahren.

Lassen Sie uns über die Messaufgabe sprechen