Viele Institutionen, unterschiedliche Zähler und Rechnungen
Energieübersicht auf institutioneller und Portfolioebene
Öffentliche Einrichtungen, städtische Vermögenswerte, Energie und Aufgaben in einem einzigen, schrittweise erweiterbaren System.
Energieübersicht auf institutioneller und Portfolioebene
Aufmaß-, Konto- und Gebäudedaten verknüpfen
Eine Abweichung ist eine Aufgabe, ein verantwortungsvolles und gemessenes Ergebnis
In einem kommunalen Portfolio arbeiten Schule, Kindergarten, Arztpraxis, Sportanlage und Büro mit unterschiedlichen Öffnungszeiten und technischen Voraussetzungen. Das Einholen der Rechnungen ist nur der erste Schritt: Institutionen müssen hinsichtlich Fläche, Öffnungszeiten, Wetter und Funktion vergleichbar gemacht werden, sonst ist der größte Verbraucher nicht unbedingt das Gebäude mit der schlechtesten Leistung.

Nehmen wir an, dass der jährliche Gasverbrauch zweier Schulen ähnlicher Größe 180 und 145 kWh/m² beträgt. Dies stellt keinen Fehler dar: Ein Gebäude kann länger geöffnet bleiben, der Bedarf an Warmwasser oder der Sanierungsstand können unterschiedlich sein. Im Pilot kommen zusätzlich zu den monatlichen Rechnungen Tagesmessungen, Außentemperatur und Betriebszeit hinzu. So lassen sich beispielsweise Wochenendheizungen oder unnötige nächtliche Grundverbräuche erkennen.
Bei dem Beispiel handelt es sich nicht um ein Angebot, kein Sparversprechen oder eine allgemeine Compliance-Anforderung; Die endgültige technische Lösung wird durch die Vor-Ort- und Prozessbesichtigung ermittelt.
Für Anträge und Managementberichte sind eine wiederholbare Berechnung, Quellenidentifizierung und ein dokumentiertes Änderungsmanagement erforderlich. Das System ersetzt weder den Energiegutachter noch die Prüfung der Antragskonformität; Es bietet eine organisierte Datenbank, anhand derer Maßnahmen, Investitionsprioritäten und Folgemaßnahmen überprüft werden können.
Zur Einführung wird eine institutionelle Portfoliokarte mit Messpunkten, Kontobeziehungen und Verantwortlichen erstellt. Für den Piloten wählen wir nicht unbedingt das größte Gebäude aus, sondern eine Gruppe von Institutionen, in denen Vergleichsregeln und Maßnahmenverantwortung getestet werden können. Außerordentliche Öffnungszeiten, Umbauten und Funktionsänderungen erfassen wir so, dass diese nicht automatisch als Verluste in Erscheinung treten. Teil der Akzeptanz ist eine Management-Portfolio-Betrachtung und ein institutioneller Arbeitsprozess: Die Abweichung sollte verantwortet, erklärt, umgesetzt und weiterverfolgt werden. Damit lässt sich eine authentische Investitionssequenz erstellen, nicht nur eine Verbrauchs-Topliste.
In der ersten Phase werden folgende zwei Bereiche geprüft: Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserzähler in der institutionellen Hierarchie sowie die Zuordnung von Rechnungen, Verträgen, Tarifen und Messpunkten. Das Ziel besteht nicht darin, alle Standorte, Geräte und historischen Daten gleichzeitig zu verbinden. Zunächst verifizieren wir, dass aus den ausgewählten Daten eine verlässliche Entscheidung und ein abschließbarer Arbeitsprozess getroffen werden. Zur Abgrenzung des Umfangs sind vor allem zwei Fragen wichtig: Welche Institutionen verfügen über tägliche oder stündliche Messdaten? Welche Management- und Anwendungsberichte werden tatsächlich benötigt? Die Antworten bestimmen die Geräteanzahl, die Integrationsaufgabe, die lokale Datenspeicherung, die Rollen und den Abnahmetest.
Standorte, Datenquellen, Verantwortliche und Erfolgskriterien.
Kontrollierte Anbindung vorgesehener Messpunkte und Systeme.
Dashboard, Warnung und mindestens ein umsetzbarer Workflow.
Ergebnis, Mängelliste und quantifizierbarer Ausbauvorschlag.
Im Rahmen einer kurzen technischen Beratung wählen wir den Mess- bzw. Betriebspunkt aus, an dem der Wert des Piloten überprüft werden kann.
Pilotverhandlung