Separate BMS-, Mess- und Fehlerticketsysteme
BMS- und Zählerintegration auf einem herstellerunabhängigen Datenpfad
Teilmessung, technischer Betrieb, Mängel und Gebäudeportfolio in einem nachvollziehbaren Betriebsmodell.
BMS- und Zählerintegration auf einem herstellerunabhängigen Datenpfad
Geräte-, Orts-, Verbrauchs- und Arbeitsauftragverbindung
Portfolio-KPI und Standortaufschlüsselung
BMS, Verbrauchsmessung, Störungsticket und Wartungsaufzeichnungen befinden sich häufig in separaten Systemen. Dadurch wird das gleiche Gerät unter mehreren Namen registriert und die Geschichte zwischen Alarm und Arbeitsauftrag unterbrochen. Das gemeinsame Werkzeug-, Orts- und Verantwortungsmodell ermöglicht es, dass eine Abweichung eine Folgemaßnahme sein kann.

Die Klimaanlage eines Bürogebäudes läuft nachts vier unnötige Stunden am Tag. Wenn die durchschnittliche Aufnahme von 22 kW und 250 Arbeitstagen nur eine illustrative Annahme ist, kann die Differenz in der Größenordnung von 22.000 kWh pro Jahr liegen. Die Aufgabe des Piloten besteht darin, den Betriebszustand und die elektrische Unterdosierung zu vergleichen und anschließend zu überprüfen, ob die Überschreitung nach Änderung des Zeitprogramms wirklich verschwunden ist – ohne Komforteinbußen.
Bei dem Beispiel handelt es sich nicht um ein Angebot, kein Sparversprechen oder eine allgemeine Compliance-Anforderung; Die endgültige technische Lösung wird durch die Vor-Ort- und Prozessbesichtigung ermittelt.
Im Betriebsbericht müssen der gemessene Sachverhalt, die berechnete Schlussfolgerung und der durchgeführte Eingriff getrennt werden. Bei mehreren Dienstleistern gehören auch Autorisierung und Übergabe zum Prozess. Es ist nicht erforderlich, die Steuerung kritischer Gebäudeautomation anzustoßen: Die Plattform kann als Überwachungs- und Workflow-Ebene mit lokalen Systemen verbunden werden.
Zu Beginn gleichen wir die Geräte-IDs zwischen dem BMS, dem Messsystem und dem Wartungsregister ab. Sie müssen nicht das gesamte Portfolio auf einmal bereinigen: Ein Gebäude, ein mechanisches System und ein wiederkehrender Fehlertyp reichen aus, um das Modell zu testen. Wir legen fest, welche Alarme weiterhin Aufgaben der lokalen Automatisierung bleiben, welche zu einer zentralen Benachrichtigung werden und welche ein Arbeitsauftrag erfordern. Bei der Abnahme müssen Messhistorie, Alarm, Eingriff und Ergebnis auf dasselbe Gerät zurückführbar sein. Dies schafft die Grundlage für spätere Vergleiche auf Portfolioebene.
In der ersten Phase werden die folgenden zwei Bereiche überprüft: Haupt- und Nebenzähler, BMS-Datenpunkte, Komfort- und Luftqualitätswerte sowie Betriebsstunden, Schaltstatus und Fehlercodes mechanischer Geräte. Das Ziel besteht nicht darin, alle Standorte, Geräte und historischen Daten gleichzeitig zu verbinden. Zunächst verifizieren wir, dass aus den ausgewählten Daten eine verlässliche Entscheidung und ein abschließbarer Arbeitsprozess getroffen werden. Um den Umfang endgültig festzulegen, sind zwei Fragen besonders wichtig: Welches System besitzt die Geräte- und Standortkennungen? Welcher Eingriff verbleibt ausschließlich im örtlichen BMS? Die Antworten bestimmen die Geräteanzahl, die Integrationsaufgabe, die lokale Datenspeicherung, die Rollen und den Abnahmetest.
Standorte, Datenquellen, Verantwortliche und Erfolgskriterien.
Kontrollierte Anbindung vorgesehener Messpunkte und Systeme.
Dashboard, Warnung und mindestens ein umsetzbarer Workflow.
Ergebnis, Mängelliste und quantifizierbarer Ausbauvorschlag.
Im Rahmen einer kurzen technischen Beratung wählen wir den Mess- bzw. Betriebspunkt aus, an dem der Wert des Piloten überprüft werden kann.
Pilotenberatung